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Ausflüge in die Umgebung

Ausflüge in die Umgebung

Toulovcovy Mastale (15 km von Litomysl und Policka, Fahrradroute Nr. 4021)
ist eine geschützte natürliche Felsenformation auf einer Fläche von 1083,6 ha. Sie befindet sich zwischen Budislav, Prosec und Nove Hrady. Die Felsen bestehen aus Sandstein aus der Kreidezeit. Infolge von Wind- und Wassererosion entstanden hier tief eingekerbte Schluchten, und allmähliche Verwitterung und quaderförmige Absonderungen schufen Felsen und Canons von bizarren Formen. Das Gebiet wird mit der Sage vom Raubritter Vavrinec Toulovec in Verbindung gebracht, der sich hier mit seiner Gefolgschaft in den Felsenhöhlen versteckte - daher der Name "Toulovcovy mastale" (Toulovec-Marställe). Zu den attraktivsten Formationen gehören die "Mestske mastale" (die städtischen Marställe), "Kolumbovo vejce" (das Ei des Kolumbus), "Kazatelna" (der Predigerstuhl), "Dudychova jeskyne" (die Dudych-Höhle) und "Pansky stul" (der Herrentisch). Das Gebiet ist gut erschlossen, und ein dichtes Netz markierter Wanderwege ermöglicht mehrere Rundgänge.

Kosumberk (25 km von Litomysl, 2,5 Stunden mit dem Fahrrad)
ist eine Burg auf einem Felsen über dem Flusstal von Novohradka; sie wurde um 1300 erbaut. Nach einem Brand im Jahre 1573 wurde sie von der Familie Slavata von Chlum und Kosumberk, die die Burg besaß, im Renaissancestil renoviert. Nach dem Dreißigjährigen Krieg, als das Geschlecht Slavata verarmte, wurde die Burg an die Jesuiten von Hradec verkauft. Der letzte Eigentümer war schließlich die Familie Thurn und Taxis. Heute ist die Burgruine der Öffentlichkeit zugänglich, im Gebäude der Burggrafschaft befindet sich ein Museum mit Sammlungen, die mit der Burg und der Hamsa-Kuranstalt in Luz zusammenhängen.

Nove Hrady (15 km von Litomysl, 1 Stunde mit dem Fahrrad, Fahrradroute Nr. 4021)
Die Burg wurde von Zdenek Kostka von Postupice in der Mitte des 15. Jahrhunderts auf der Anhöhe Stary zamek (Altes Schloss) erbaut. Von der kreisförmigen Burg erhielten sich nur Teile des Bollwerkes und der Burgmauer sowie der Schanzen. Die gesamte Anhöhe ist als Park gestaltet. 1767 wurde an der Südseite ein Kreuzweg eingerichtet. Das neue Schloss wurde in den Jahren 1774-1777 von Jan Antonin Harbuval-Chamare erbaut. Zum Bau verwendete man das Material der alten Burg. 1804 wurde das gesamte Schlossareal im Rokoko-Stil fertig gestellt, und diese Gestalt hat sich bis heute unverändert erhalten (und wird auch "Böhmisches Versailles" genannt). Im Frühling 2001 sollte das Schloss für die Öffentlichkeit geöffnet werden. Zur Zeit sind der Hauptschlosshof und der teilweise rekonstruierte Schlosspark mit der Ruine der alten Burg zugänglich. Weitere Informationen im Internet unter: www.nove-hrady.cz

Ruzovy paloucek - Rosenwiese (7 km von Litomysl, Fahrradroute Nr. 4021)
ist eine Gedenkstätte mit einer Größe von etwa 340 m2 und einem quadratischen Grundriss. Sie liegt unweit der Ortschaft Morasice und ist von einer besonderen Gattung der Steppenrose Rosa gallica bewachsen. Mit dem Gelände sind viele Sagen verbunden, z.B. jene vom Abschied der aus der Heimat Verbannten nach der Schlacht auf dem Weißen Berg. 1921 wurde hier ein Denkmal für die Böhmischen Brüder und für J. A. Komensky enthüllt.

Nedosinsky haj - Nedosiner Hain (3 km von Litomysl, Fahrradroute Nr. 4021)
ist ein staatliches Naturschutzgebiet zum Schutz des Eichen- und Hagebuchenwaldes (Gesamtfläche 30,7 ha). Zusammen mit den umliegenden Teichen ist das Gebiet auch für Vogelkundler von großer Bedeutung. Ursprünglich befand sich hier das herrschaftliche Gehege Vraticka, das Anfang des 19. Jahrhunderts zu einem romantischen Park mit zahlreichen Pavillons und Tempeln umgestaltet wurde. Bis 1856 fanden hier Studentenfeste, die "Maiales", statt (welche die Grundlage für die Novelle "Filosofska historie" von A. Jirasek waren). Jetzt ist hier an einer Quelle nur die steinerne Kapelle des hl. Antonius geblieben. Durch den Wald führt ein Lehrpfad mit neun Haltepunkten.

Kozlov (9 km von Litomysl, 45 Minuten mit dem Fahrrad)
Das Dorf ist mit dem Werk des Malers Max Svabinsky (1873-1962) verknüpft, der hier vor dem Ersten Weltkrieg im Bauernhaus der Familie Vejrych wohnte. Am westlichen Holzgiebel des Hauses befindet sich eine originale Malerei, die zwei Bittende und den hl. Wenzel im Pflanzenornament zeigt. In dem Bauernhaus findet man viele authentische Dokumente vom Leben und Werk des Künstlers.

Kozlovsky kopec - Kozlover Berg (9 km von Litomysl, 45 Minuten mit dem Fahrrad)
ist ein Berg, dessen Gipfel 601 m über dem Meer liegt. 1933 wurde hier die Max-Svabinsky-Berghütte erbaut, heute eine Pension mit Imbiss. 100 m von der Hütte entfernt befindet sich ein typisierter Fernmelde- und Aussichtsturm.

Lehrpfad Cerna hora (1 km von Litomysl, 5 Minuten mit dem Fahrrad)
Vor einer kurzen Zeit wurden auf einer Länge von ca. 5 km die Wege im städtischen Wald auf dem Schwarzen Berg (Cerna hora) ausgebaut und ein Naturlehrpfad mit Informationstafeln eingerichtet. Das Gebiet kann von Fußgängern, Läufern und Radfahrern zur Erholung genutzt werden.

Svojanov (16 km od Policky, Fahrradroute Nr. 4019)
Die Burg wurde um 1265 von Premysl Ottokar II. zum Schutz des Trstenicer Pfades errichtet. Die heutige Gestalt ist das Ergebnis eines Umbaus im Empire-Stil nach einem Brand im Jahre 1842 (der alte Palast wurde nicht wiederhergestellt). Seit 1993 finden hier der Svojanover Kultursommer und die Puppenspieler-Kirmes statt. Die Burg ist zugänglich, ebenso wie eine ständige Ausstellung mit Keramik von Jan Kutalek.

Lukass Singende Linde (11 km von Policka, 60 Minuten mit dem Fahrrad)
ist über 700 Jahre alt und die älteste in Tschechien. In ihrem hohlen Stamm soll ein alter, tauber Dorfgelehrter Psalmen abgeschrieben und gesungen haben.

Bystre (13 km von Policka, 60 Minuten mit dem Fahrrad, Fahrradroute Nr. 4019)
wurde 1368 von Karl IV. zur Stadt erhoben; einer der Zweige des Trstenicer Pfades führte hier hindurch. In dem Ort gibt es ein Rathaus, eine Kirche und eine Pfarrei im Barockstil sowie gezimmerte Bauernhäuser - das Brtoun-Haus ist für die Öffentlichkeit zugänglich. In dem Renaissanceschloss, zu dem ein englischer Park gehört, befindet sich heute ein Pflegeheim für Jugendliche.

Jimramov (11 km von Policka, Fahrradroute Nr. 4025)
Der historische Marktflecken wurde 1235 gegründet und 1643 von den Schweden niedergebrannt. Nach dem Erlass des Toleranzpatentes bildete sich hier ein Zentrum der Protestanten; im Ort gibt es ein Renaissanceschloss aus dem Jahre 1586, eine im Barockstil umgebaute, ursprünglich gotische Kirche und die Geburtshäuser der Schriftsteller Gebrüder Mrstik und Jan Karafiat (das Kinderbuch "Broucci" - "Die Käferchen").

Zdarske vrchy

Karlstejn
Ctyri palice - Felsengruppe unweit vom Ort Breziny, 730 m ü.d.M., der markanteste Berg des Gebirges Zdarske vrchy mit Felsenformationen mit Kopfform - Palicata, Devin, Tvrz u.a.; schöne Ausblicke, Kletterwände
Devet skal
Milovsky rybnik - Teich, bereits 1610 beim Dorf Milovy angelegt; heute Erholungszentrum, Ausgangspunkt zu den umliegenden Felsgipfeln
Prosicka - Berg bei Jimramov, 742 m ü.d.M., mit Gipfelfelsen und schönem Ausblick. Nach einer Sage beendete hier ein Liebespaar seine unglückliche Liebe mit einem Sprung in den Abgrund.

Andrluv Chlum (15 km von Litomysl) - Gipfel mit Aussichtsturm oberhalb der Stadt Ústi nad Orlici. Der Weg von Ústi führt an 14 Kapellen eines Kreuzweges aus dem Jahre 1755 vorbei.


Weitere Reiseziele in der Region von Smetana und Martinu
(Umgebung von Litomysl und Policka)

Balda (KCT 48, , A6, Fahrradroute Nr. 4028) - früher ein Waldkurort, eisenhaltige Quelle mit Kapelle
Borova (KCT 48, A4, Fahrradroute Nr. 4022) - gotische Kirche mit einem Beinhaus, dessen Dach einem türkischen Helm gleicht, Naturschwimmbad, Volksarchitektur
Borovnice (KCT 48, A5, Fahrradroute Nr. 4025) - Hus-Denkmal aus sog. Drei-König-Stein
Breziny (KCT 48, A4, Fahrradroute Nr. 4022) - Bauernhäuser, heute als Wochenendhäuser genutzt, bis zum 19. Jh. Glashütte "Berkovka", Schauplatz des Romans "Drasar" von T. Novakova, denkmalgeschützte Bäume - die Lunacek- und die Drasar-Linde
Brlenka (KCT 49, C2, Fahrradroute Nr. 4028) - ursprüngliche Holzhackerortschaft, heute Wochenendsiedlung
Dolni Ujezd (KCT 49, C1, Fahrradroute Nr. 4026) - Denkmal der Opfer der Niederschlagung des Aufstandes der Leibeigenen 1680
Hamry (KCT 50, D1, Fahrradroute Nr. 104) - Hammer-Verarbeitung von Eisenerz, bis 1676 in Betrieb
Hartmanice (KCT 50, D1) - Barockkapelle auf einem Hügel, unter dem Altar wurde Maria Rebekka von Hohenems, die Besitzerin der Domäne Bystre, begraben
Horni Ujezd - Cikov (KCT 47, F3, Fahrradroute Nr. 4019) - Kapelle der Heiligen Jungfrau Maria, an der ehemaligen Mühle eine Gedenktafel für L. Pakosta, den Anführer des Bauernaufstandes von 1680
Hory u Ceske Trebove (KCT 49, B3) - Wallfahrts- und ehemaliger Kurort, 1851 Aufenthalt der Schriftstellerin B. Nemcova
Jedlova (KCT 48, B6, Fahrradroute Nr. 4019) - frühgotische Kirche, Glockenturm aus dem 17. Jh., bei der Erweiterung der Kirche wurde ein Beinhaus abgetragen, in dem 78.000 menschliche Schädel gefunden wurden
Jiraskovo udoli (KCT 49, C2, Fahrradroute Nr. 4028) - Tal bei Benatky, Ausflugsort des Schriftstellers Jirasek, Motocross-Gelände
Konciny (KCT 49, B1) - früherer Wallfahrtsort, neugotische Kapelle der hl. Jungfrau Maria, Kreuzweg
Korouhev (KCT 48, A) - frühgotische Kirche; Holzbauten: Glockenturm und ehemaliges Beinhaus aus dem 17. Jh.
Krasne (KCT 48, A4) - typisches Hochlanddorf, Volksarchitektur, geschützte Sommerlinden
Leznik (KCT 49, D1) - Kuriositätenmuseum, Sportflugplatz
Libohaj (KCT 48, A5) - Waldpark am Rande der Stadt Policka mit einem Johann-Hus-Denkmal, auf dem Gipfel des Sibenicni vrch (614 m ü.d.M.) befand sich im Mittelalter eine Hinrichtungsstätte
Litomysl - Lany (KCT 49, C1) - jüdischer Friedhof
Lubna (KCT 49, D1, Fahrradroute Nr. 4024) - nahe gelegenes Naturschutzgebiet "Lubenske kopce" - alter Buchen- und Tannenwald mit seltener Waldflora
Mendryka (KCT 49, C3, ) - ursprünglich Jagdschloss, heute im Besitz eines Nonnenordens, der Ort inspirierte A. Jirasek zum Schauspiel "Lucerna" (Die Laterne)
Na Mandlu (KCT 49, B2) - ehemaliges Mangelhaus im Empirestil, Wochenendsiedlung, Freibad
Nedvezi (KCT 48, B6) - Schauplatz des Romans "Na Librove grunte" von T. Novakova
Oldris (KCT 48, A5, Fahrradroute Nr. 4022) - Besiedlung und Name des Ortes hängen mit dem Fürsten Oldrich zusammen; erste schriftliche Berichte aus dem Jahre 876, einer Sage zufolge einer der Sitze des Räubers Babinsky
Pivnicka rokle (KCT 47, E2) - Sandstein-Canon, Beginn 500 m oberhalb der Ortschaft Dolany
Pomezi (KCT 48, A6, Fahrradroute Nr. 4022) - ursprünglicher Name Limberk, gotische Kirche des hl. Georg, Barockkapelle, an der Stelle einer ehemaligen Feste steht heute ein Speicher mit der Jahresangabe 1717, Sitz der Ritter von Leewendorf (Limberk)
Privrat (KCT 49, B2) - Skilift
Pusta Kamenice (KCT 48, A3) - ehemalige Bergmannsortschaft mit Eisenhütten, der Ortsname "Pusta" (deutsch: "verwüstet") stammt aus der Zeit des Dreißigjährigen Krieges, in dem das Dorf von den Schweden zerstört wurde; bis heute haben sich Reste der Eisenerz-Schürfe erhalten; Barockkirche
Pusta Rybna (KCT 48, A4, Fahrradroute Nr. 4022) - klassizistische evangelische Kirche des hl. Bartholomäus
Roudna (KCT 47, E3) - Wochenendsiedlung im Tal Novohradky, Freibad
Sadek (KCT 48, A5, Fahrradroute Nr. 4025) - Barockkirche der Heiligen Dreifaltigkeit mit quadratischem Turm älteren Ursprungs
Sebranice (KCT 49, D1, Fahrradroute Nr. 4024) - erhaltene volkstümliche Holzbauten, Freibad
Sedlistka (KCT 49, C1) - an der Stelle einer Wasserfeste aus dem 14. Jh. gelegen, Barockspeicher aus dem 18. Jh.
Snezne (KCT 48, B4, Fahrradroute Nr. 104) - Wirkungsort vieler Maler aus der Region des Hochlandes, in der Nähe Gusseisenkreuze aus der ehemaligen Eisenhütte in Kadov, Barockpfarrei, Dorfrichterhaus
Stary Svojanov (KCT 50, D1, Fahrradroute Nr. 104) - Hochland-Blockhäuser, Barockkirche gotischen Ursprungs aus dem 13. - 14. Jh.
Svata Katerina (KCT 48, A4, Fahrradroute Nr. 4021) - typisches, zerstreut liegendes Hochlanddorf, weite Aussichten
Siroky Dul (KCT 48, A5) - "Siluv dvur"- typischer Bauernhof der Region von Policka, Aufenthaltsort von Jan Jilek aus dem gleichnamigen Roman von Tereza Novakova
Starkov (KCT 48, B5, Fahrradroute Nr. 104) - Burgruine aus dem 13. Jh. auf einem Felsengipfel, im Felsen eine Spalthöhle, geschützte Naturformation
Trstenice (KCT 49, D2, Fahrradroute Nr. 4023) - dieser Ortschaft verdankt ein wichtiger mittelalterlicher Handelsweg, der Trstenicer Pfad, seinen Namen; Bauernhof Vojnarka
Flusstal der Kretinka (KCT 50, C1 - D1, Fahrradroute Nr. 104 und 4027) - Naturpark, Natursehenswürdigkeiten in der Umgebung des Flusses Kretinka, Gesamtfläche 5570 ha
Voparilova jedle (KCT 47, F3, Fahrradroute Nr. 4019) - alter mächtiger Tannenbaum zwischen Lubna und Siroky Dul
Vlckov (KCT 49, B2) - "Otvirani studanek", das jährliche "Maifest der Brünnlein"
Vranice (KCT 47, E3, Fahrradroute Nr. 4021) - Wochenendsiedlung, Kinderferienlager, Ausgangspunkt zur Felsenstadt Mastale

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