Litomysl Die Klostergärten záložky a sdílení

Die Klostergärten

Die Klostergärten erstrecken sich unweit des Schlosses am ehemaligen Piaristenkloster auf einer Anhöhe oberhalb der Stadt zwischen zwei Leitomischler Kirchen. Bei der gerade abgeschlossenen Sanierung wurden sie als repräsentative Stadtgärten gestaltet.

Das Areal der heutigen Klostergärten gehörte historisch zur Propstkirche der Kreuzerhöhung, zum Piaristenkloster mit der Kirche der Auffindung des Heiligen Kreuzes und zur Augusta-Druckerei. Der Klostergarten diente seit jeher als Nutz- und Ziergarten. In der Zeit vor dem Bau der barocken Piaristenkirche war er im Renaissancestil gestaltet. Später wurden barocke Änderungen vorgenommen. Auch damals gab es hier einen Gemüse- und Obstgarten sowie eine Obstbaumschule. In einem Teil der Gärten an der Propstkirche befand sich sowohl ein katholischer wie auch ein protestantischer Friedhof. Heute sind die Gärten von alten und neu gebauten Mauern aus Tonmergel umgeben, die teilweise dem Verlauf der ehemaligen Stadtmauer folgen. Noch in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts hat man die Gärten genutzt und instand gehalten. Nach dem Fortgang der Piaristen aus Leitomischl im Jahre 1948 verödeten sie vollkommen und waren seit dieser Zeit ungenutzt und unzugänglich.

Die Gärten befinden sich in enger Nachbarschaft zu wichtigen Gebäuden der Stadt und an einer strategisch günstigen Stelle im Zentrum des städtischen Denkmalschutzgebietes. Auch deshalb beschloss die Stadt, sie wieder in einen Zustand bringen zu lassen, der ihrer Bedeutung entspricht. Im Oktober 1997 hat man einen Wettbewerb für eine "architektonische Lösung für das Areal der Klostergärten als öffentlichen Stadtpark oder -garten" ausgeschrieben. Das Ziel war es, eine Erholungsanlage für die Bewohner und Besucher der Stadt im Zentrum der Schlossanhöhe zu schaffen. An der Ausschreibung nahmen über zwei Dutzend Architektenbüros teil; es siegte Zdenek Sendler aus Brünn.

Die Hauptmotive des Siegerentwurfes sind "Garten - Theater, Theater - Garten (Kirchen mit dem Ausblick auf den Hintergrund der historischen Stadt)", eine geometrische Auffassung des Raumes und die Verbindung der Gärten mit dem Schlossareal und der Stadt.

Im Mai 1999 wurde die Sanierung begonnen, die über ein Jahr dauerte. Nach dem Abschluss der Arbeiten wurden die Klostergärten am 2. September 2000 im Rahmen der Begehung des "Europäischen Denkmaltages" mit einer außergewöhnlichen Hochzeitszeremonie in Anwesenheit der Bürgermeister von mehreren Dutzend historischen Städten und fast dreitausend anderen Besuchern und Gästen feierlich eröffnet.

Das Areal der Gärten erstreckt sich auf einer Fläche von über einem Hektar. Der Besucher findet hier einen Pavillon mit Ausblick auf die Stadt und ein "Schachbrett" mit ausdauernden Pflanzen sowie viele Blumenbeete. Die Rasenflächen sind zur freien Bewegung und Erholung bestimmt. Im Zentrum der Gärten befinden sich ein Wasserbecken mit einer Nebelanlage und eine Skulpturengruppe, die der Bildhauer Olbram Zoubek der Stadt geschenkt hat. Zu den Gärten gehören auch sanitäre Einrichtungen und im Gebäude des ehemaligen Kutschenhauses gibt es Räume, in denen sich die Besucher erfrischen und unterhalten können. Ein wichtiger Bestandteil der Anlage ist zudem die vollflächige automatische Bewässerung und Beleuchtung des gesamten Areals. Letztere kann in mehreren Varianten betrieben werden: Sparbeleuchtung für die ganze Nacht, Abendbeleuchtung und Festbeleuchtung.

Die Klostergärten sind von April bis Oktober von 8:00 Uhr bis 22:00 Uhr, von November bis März von 8:00 Uhr bis 19:00 Uhr zugänglich.

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