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Das Haus "U Rytiru"

Das Haus "U Rytiru" wurde in den 40er Jahren des 16. Jahrhunderts im Renaissancestil erbaut. Es ist eines der schönsten Häuser in Leitomischl und eines der Schmuckstücke der städtischen Renaissancearchitektur in Böhmen. Der Steinmetz Blazek, der sich wohl auch an der Verzierung des Schlosses in Pardubitz beteiligte und die Friedhofskirche in Vysoke Myto erbaute, errichtete und schmückte es für sich selbst nach einem Brand im Jahre 1540. Die ursprüngliche Hausfassade wurde mit einem hohen Renaissancegiebel abgeschlossen, der 1814 nach einem Brand mit einer bis heute erhaltenen Attika im Empire-Stil ersetzt wurde.

Die steinerne Fassade ist mit einem dekorativen und figurativen Reliefschmuck versehen, dessen Themen auf zeitgenössische graphische Vorbilder zurückgehen. Wegen der zwei geharnischten Figuren an den Seiten des mittleren Fensters erhielt das Haus seinen heutigen Namen, der hauptsächlich dank A. Jiraseks Erzählung "U rytiru" (deutsch: Zu den Rittern) berühmt wurde. Außer den Rittern schmücken noch andere Figuren die Fassade: ein Student, ein Kaufmann, sogar eine Meerjungfrau, ein Löwe und ein Einhorn. In einem Raum erhielten sich eine Kassettendecke und einige mit Reliefs verzierte Steinpfeiler aus der Renaissancezeit. Seit der Renovierung im Jahre 1977 dient das Haus "U Rytiru" als Ausstellungsgebäude. Ursprünglich war es für eine ständige Ausstellung des Leitomischler Malers Josef Maticka bestimmt. Heute veranstalten hier Haus "Zu den Rittern" befristete Ausstellungen der bildenden Kunst.

Das Haus wurde mehrmals umgebaut, in den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts gründlich saniert und konserviert, und in den Jahren 1999-2000 wurde seine Fassade neuerlich restauriert.

Das Haus "U Rytiru"

Das Haus "U Rytiru"


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